Fit und glücklich! Ein Gespräch mit Foodbloggerin Ulrike Göbl

Fit und glücklich! Ein Gespräch mit Foodbloggerin Ulrike Göbl

Fit und glücklich! Unter diesem Motto steht seit 2010 der Food-Blog von Ulrike Göbl. Die Wienerin ist passionierte Sportlerin und schreibt in ihrem Internet-Tagebuch darüber, wie sich ein sportlicher Lebensstil mit genussvoller Ernährung verbinden lässt.

 

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Fitness und Genuss: Passt das zusammen?

Auf jeden Fall! Man kann ja auch gesunde Sachen genießen. Probiert nur mal ein Rezept von meinem Blog. Bei Fitness geht es nicht um Einschränkung: Ich lebe mit der goldenen 80/20 Regel: 80% gesundes Essen, dann ist bei den übrigen 20% schon mal der ein oder andere Kuchen drin.

Was gehört für dich zum glücklich sein dazu?

Derzeit übe ich das Glück in den kleinen Dingen zu sehen. Also einem Sonnenstrahl an einem grauen Wintertag oder der Freude meines Hundes, wenn ich nach Hause komme. Ein Wochenende ohne Termine etc. Grundsätzlich kann ich mir Glück ohne meine Familie – zu der meine Tiere gehören – nicht vorstellen.

Seit wann bloggst du über Ernährung?

Ich blogge seit Sommer 2010. Ich koche sehr gerne, vergesse aber oft, was ich schon gemacht habe, was gut war.  Der Blog ist also eine Art Tagebuch für mich selbst. Außerdem möchte ich den Lesern zeigen, dass man nicht von Gemüse und Wasser leben und jeden Tag 2 Stunden Sport machen muss, um fit zu sein!

Auf deinem Blog findet man nicht nur Rezepte und Fitnesstipps, sondern auch schöne Fotos. Machst du alles selbst oder hilft dir jemand?

Ach, das wäre schön, wenn mir jemand helfen würde! Ich bin eine Perfektionistin und mache gerne viel. Und wenn es mir mal zu viel wird, dann mach ich einfach weniger.

Was verstehst du unter genussvoller Ernährung?

Genussvolle Ernährung bedeutet für mich meinem Körper etwas Gutes zu tun und ihm das zu geben, was er gerade braucht. Sei es nun Sauerkraut oder Schokolade. Ich bin kein Fan von Verboten. Alles ist erlaubt, in Maßen, dafür wird es richtig genossen. Die Schokolade wird nicht einfach in den Mund gestopft und hastig geschluckt, sondern ich lasse mir jedes Stück auf der Zunge zergehen und genieße es aktiv!

Neben deinem Blog hast du einen Vollzeitjob und du arbeitest auch als Ernährungs- und Fitness-Trainerin. Woher nimmst du die Energie?

Aus der genussvollen Ernährung. Alles was ich gerne mache nimmt mir nicht nur Energie, sondern gibt mir auch so viel zurück!! Ich mache einfach weniger von anderen Dingen, wie z.B. Fernsehen, dann geht sich schon alles aus.

Du bist auch schon beim VCM mitgelaufen. Wie hat es dir gefallen?

Ich bin einmal den Halbmarathon gelaufen und fand es toll! Das Gefühl 21km gelaufen zu sein, die Zuschauer am Straßenrand, die gesamte Stimmung – einfach ein einmaliges Erlebnis! Grundsätzlich möchte ich einmal einen ganzen Marathon laufen. Da ich aber immer auch gerne eine gute Zeit laufe, bräuchte ich sehr viel Zeit fürs Training, die ich derzeit einfach nicht aufwenden kann.

 Was hat es mit »Energance« auf sich?

Neben meinem Vollzeitjob habe ich mich vor einigen Jahren mit meiner Leidenschaft für Sport und Ernährung selbständig gemacht. »Energance« ist eine Kombination aus den Worten „Energie“ und „Balance“, beides gehört zu einem fitten, gesunden Leben dazu!

Wie beeinflusst das Bloggen deinen Alltag?

Eigentlich nicht allzu viel, da ich all die Dinge, die ich verblogge ohnehin auch ohne Blog machen würde. Einzig das Schießen der Fotos und das Niederschreiben der Rezepte und Trainingspläne, bzw. die Erstellung der Graphiken nimmt Zeit in Anspruch. Aber da ich auch das alles gerne mache, ist es einfach mein Hobby.

Neben Ernährung und Fitness hat dein Blog auch andere Kategorien. Was  hat es z.B. mit »Jump around the world« auf sich?

Da ich immer schon gerne »Sprungfotos« gemacht habe und selbst gerne springe hab ich diese Kategorie ins Leben gerufen um auch andere zum Springen aufzufordern. Leser können mir hier ihre Fotos schicken und ich sammle dann alles unter dieser Kategorie, bis irgendwann alle Länder dabei sind.

Worauf achtest du beim Einkauf von frischem Obst und Gemüse besonders?

Darauf, dass es nicht allzu weit gereist ist. Ich kaufe primär Produkte aus Österreich, soweit möglich beim Biobauern oder Bioprodukte im Supermarkt.

 Zum Schluss die schwierigste Frage: Was ist dein Lieblingsrezept?

Hm, das ist wirklich schwierig. Derzeit esse ich am liebsten ein schlichtes Schwarzbrot mit Avocado draufgedrückt und einem Spiegelei oben auf. Und meine selbstgemachten gesunden Pralinen, die gehen einfach immer!

Mehr Informationen und jede Menge Rezept-Ideen findet ihr in Ulrikes Blog www.fitundgluecklich.net. Ernährungs- und Fitnessberatung von Ulrike Göbl gibt es unter www.energance.at.

Kurzbiographie

Ulrike Göbl ist Gründerin des Blogs »Fit & Glücklich – ein Experiment« und arbeitet hauptberuflich in der Finanzbranche. Nebenbei hat sie »Energance« gegründet und bietet dort maßgeschneiderte Fitness- und Ernährungstrainings an. Wenn sie nicht gerade kocht, fotografiert, bastelt, mit ihren Tieren spielt oder sportelt, ist sie wahrscheinlich in der Weltgeschichte auf einer ihrer Reisen unterwegs! Ihre Lebensphilosophie: »Don’t worry, be happy«.

2 Kommentare

  1. Nessit Antwort

    Sehr geehrte Frau Göbl,
    heute las ich Ihre Replik über das Fitnessprogramm von Frau Anderson. Es ist schon bezeichnend, wenn jemand so unendlich viele Zeilen für einen Verriss aufwendet. Bisweilen sagt man Österreichern nach, dass sie stark unter ihrem Hinterwäldlerruf litten. So erkennt man in Ihrem Blog-Beitrag über Frau Anderson den puren Neid. Witzigerweise sportle ich derzeit nach einer DVD von Frau Anderson, und es zeichnen sich schon nach 2 Tagen Erfolge durch die andersartigen Übungen ab, auch wenn ich nur die Hälfte der Wiederholungen absolviere. Die traumhaften Figuren der Promi-Kunden von Frau Anderson sprechen doch auch für sich. Da vermag Ihr Blümchen-Kätzchen-Smiley-Schmusidusi leider nicht mitzuhalten. H.Nessit

  2. pagnasa Antwort

    Auf dem Blog auf GMX von heute wird behauptet, dass Frau Göbl sagt, dass Smoothies wegen der Ballststoffe zu empfehlen wären. Sollte das wahr sein dann soll Frau Göbl mal nachsehen wieviel Zucker in der Scheiße steckt.

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