Trauben in Ecuador: Wie aus einer Idee Obst wird

Trauben in Ecuador: Wie aus einer Idee Obst wird

300 Tage im Jahr wolkenverdeckter Himmel und schwere Lehmböden – im malerischen Ecuador Trauben anzupflanzen ist eine echte Herausforderung! Oder eine Pionierleistung. Aber die tropische Wärme ist gut für die Früchte und unsere Erfahrung, die wir mit Trauben auf der ganzen Welt haben, ist groß. Denn wir von SanLucar prüfen permanent neue Sorten Obst, testen neue Anbaugebiete und verbessern bestehende Sorten. Wie sieht es also aus, in unserem „Trauben-Versuchslabor“, in Ecuador?


Am Anfang wollen wir die bestmögliche Anbaumethode herausfinden. Das heißt, welcher Anbau passt am besten zum dem Land, der Gegend, der Traubensorte und so weiter. Parallel dazu müssen wir eine Antwort auf die Regenzeit in Ecuador finden. Oder auf die Fledermäuse in der Region. Damit die nicht von unseren Trauben naschen, schützen wir die Früchte mit Papierfolien. „Wir sind wie Jongleure, die viele Bälle gleichzeitig in der Luft halten,“ sagt Wil Lemmer, Varieties Manager bei SanLucar. „Wir pflanzen an, prüfen, verwerfen und fangen wieder von vorne an. Bis wir die beste Lösung haben.“

Da in der Landwirtschaft alles vom Rhythmus der Pflanzen abhängt, müssen wir viele Versuche parallel durchführen. Daher wird es mindestens drei Jahre dauern, bis wir gesicherte Daten haben. Diese lange Vorlaufzeit zahlt sich aber auch aus. In Südafrika sind wir mit unseren Trauben ganz ähnlich vorgegangen und mittlerweile kommen viele köstlichen Trauben aus dem Süden Afrikas.


Welche Traubensorte harmoniert mit dem besonderen Klima? Wie viele Sorten sollen wir überhaupt anbauen? In Ecuador arbeiten wir mit nur einem Zuchtprogramm. Doch egal, wohin die Reise auch gehen wird – wir stehen immer für köstlichstes Obst. Das bedeutet, wenn die Trauben aus Ecuador nicht hervorragend schmecken, würden wir das Projekt aufgeben. Damit es dazu nicht kommt, testen, probieren und arbeiten weiter an der Verwirklichung unseres Traums von – Trauben aus Ecuador.

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